Der Muttertag



Der Muttertag hat in Deutschland keine weit zurückreichende Tradition, obwohl regional schon vor mehreren Hundert Jahren an einem besonderen Tag Mütter oder Frauen allgemein geehrt wurden. Speziell in Ostdeutschland tritt der Muttertag in Konkurrenz zum Internationalen Frauentag (8. März), doch wird er zunehmend auch in den neuen Bundesländern begangen.

Weit zurück reicht die Feier eines "Mothering Sunday" in England, wo bereits Henry III. im 13. Jahrhundert an einem Märzsonntag der Kirche als religiöser Mutter gedachte und aus diesem Anlass auch die Mütter in den Familien geehrt wurden.

Der Muttertag wird in Deutschland seit etwa 1922 begangen. Dieser Feiertag stammt ursprünglich aus den Vereinigten Staaten, wo er 1907 das erste Mal gefeiert wurde und seitdem stürmischen Zuspruch erhielt. Bereits 1914 erklärte der Kongress den zweiten Maisonntag zum offiziellen Feiertag zu Ehren der Mütter. (Fallen Pfingsten und der Muttertag auf den gleichen Termin, wird dieser um eine Woche nach vorn verlegt - das nächste Mal geschieht dies im nächsten Jahr, 2008.)

Diese Bewegung wurde bald auf dem europäischen Kontinent heimisch; auf England folgten zahlreiche weitere Staaten, wobei die Initiative in Deutschland vom Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber ausging. Obwohl dies – wie auch die Geschichte des Ehrentages im Dritten Reich – gelegentlich als Kritikpunkt diente und dient, wird der Muttertag gern zum Anlass genommen, der eigenen Mutter oder der Mutter der eigenen Kinder Blumen und vielleicht noch eine Kleinigkeit zu schenken.

Spezielle Muttertagsglückwünsche werden verfasst, wobei Gereimtes und Gedichtetes dem Dank Individualität verleihen können. Hilfsmittel wie beispielsweise die Internetseite von www.gutschein-maker.de können der Inspiration hierbei weiterhelfen und eine passende Gabe - zum Beispiel in Form einer schönen (Klapp-) Karte für den Blumenstrauß - in ansprechendem Design kreieren helfen. Ein solches Muttertagsgeschenk ist sicher nicht das eigentliche Ziel des Muttertages, sondern eher eine farben- und sinnenfrohe Übersetzung des Danks der Familie für etwas, das sich materiell ohnehin nicht messen lässt.

Wichtig ist es daher, der zu Beschenkenden Aufmerksamkeit und Zeit zu widmen - nicht indem ihr einmal die Haus- und Erziehungsarbeit abgenommen wird, sondern durch das Schaffen einer speziellen, festlichen Stimmung durch eine frühlingshafte Dekoration, vielleicht einen Muttertagsfrühstückstisch oder einen außergewöhnlichen Restaurant- und Theaterbesuch oder die Erfüllung eines anderen, lang gehegten Wunsches. Die Aufmerksamkeit, mit der ein solcher Festtag vorbereitet wird, macht den eigentlichen Wert der Gabe aus. Geld sollte hierbei, wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Eine Umarmung, ein Kuss, Blumen und Zuwendung sind das, worüber sich jede Mutter freut - und auch Großmütter, Tanten, große Schwestern oder Patinnen sollten nicht vergessen werden.


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